Das komplette Rudel Vogelsang wünscht fröhliche Weihnachten und ein glückliches Jahr 2012

Das Jahr 2011 geht langsam zu Ende und wer unser Tagebuch verfolgt hat, der weiß das es nicht immer einfach war.\r\nClaire musste drei Operationen überstehen und hat uns auf besondere Weise gefordert. Inzwischen geht es stetig bergauf und ihre Hinterbeine werden langsam kräftiger. Leider hat sie aber ein besonderes Talent sich immer wieder zu verletzen, so auch am vergangen Sonntag. Besinnliche Adventstage sind bei uns Fehlanzeige. Wie auch immer Claire es angestellt hat, plötzlich steckte ein Dorn in ihrem Auge.Wir machten uns sofort auf den Weg zu Dr. Kloene, unseren Tierarzt, nachdem er des Auge untersucht hatte, schickte er mich nach Nienburg, in die Tierklinik zu Dr. Barkhoff,  Spezialist für Augenheilkunde bei Tieren. Er operierte Claire und entfernte den Dorn aus ihrem Auge.\r\nInzwischen kann ich vorsichtig optimistisch sagen, das Auge von Claire sieht gut aus.\r\nZum Glück sind die vier Timberwölfe munter und gesund, was sie uns immer wieder eindrucksvoll beweisen. So auch bei der Präsentation am 11. Dezember, was unser lieber Freund Klaus Böttcher in Bildern festgehalten hat.\r\n\r\n

Akela und Nantan
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verbaler Austausch unter Wölfen
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Nantan lässt die Muskeln spielen
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Aber noch hat er Respekt!
\r\n\r\nWir möchten uns bei allen bedanken, die uns auf unterschiedliche Weise in diesem Jahr unterstützt haben.\r\nEin herzliches Dankeschön an Dr. Kloene und Team, die immer da waren, wenn wir sie brauchten,\r\nan Dr. Barkhoff, der Claire operiert hat, obwohl er keinen Dienst hatte,\r\nan Klaus Böttcher für die vielen schönen Fotos,\r\nan seine Frau Susanne Brun, die nicht müde wurde für Claire Leckerlis und Spielzeug zu besorgen, an Anja Steinhörster, das Team von Video:arthouse und das NDR Team, für die schöne Reportage, an Michael Eggers für das tolle Foto von Tala, zu betrachten unter            www.Fotosache-MichaelEggers.de\r\nan alle Paten unserer Wölfe und an alle Besucher die unsere Arbeit verfolgen und uns durch ihren Zuspruch, mündlich oder im Tagebuch unterstützen.\r\nVor allen Dingen aber möchten wir uns beim Wisentgehege und Thomas Hennig bedanken für die tolle Zusammenarbeit.

Ein klasse Rudel

Nantan, Yakima, Tala
\r\n\r\nAm schönsten ist es für Nantan, Akela, Tala und Yakima, wenn das Rudel komplett ist, das heißt Matthias und ich wir sind zusammen bei ihnen im Gehege. Ausgelassen spielen sie dann und zeigen ihre Freude. Sie suchen unsere Nähe und zeigen ihre Zuneigung, indem sie uns das Gesicht ablecken.\r\n\r\n\r\n\r\nWenn Matthias endlich den Futtereimer holt, dann stellen sie auch schon einmal ihre Sprungkraft unter Beweis. Besonders Tala kann das sehr eindrucksvoll zeigen.\r\n\r\n\r\nClaire dagegen ist weiterhin mit unseren Hunden unterwegs, und manchmal lässt sie es auch schon einmal auf ein Kräftemessen mit unseren Schäferhund Hill ankommen.\r\n\r\n

Ein Kindheitstraum

Kein Weg ist zu weit, um sich einen Kindheitstraum zu erfüllen. So auf jeden Fall für Ralf Gras, der sich zusammen mit seiner Frau Andrea aus Augsburg auf den Weg ins Wisentgehege machte, um dort den Wölfen einmal ganz nah zu sein. Und wie nah, die Wölfe hatten keine Berührungsängste, als ob sie spürten, dass da jemand ist, der auch so ein wenig Wolfsblut in seinen Adern hat.\r\n“Wir kommen auf jeden Fall wieder“ das waren Ralf`s Worte, als es hieß Abschied zu nehmen. – Wir freuen uns darauf.\r\n\r\n

Entspannte Stimmung im Gehege
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Ralf Gras mit Nantan und Tala

Bestens gerüstet!

Während wir uns immer wärmer anziehen müssen, sind die Wölfe mit ihrem dicken Winterfell bestens ausgestattet, für die kalte Jahreszeit. Ganz im Gegenteil, jetzt kommt die Zeit, in der sie sich besonders wohl fühlen.\r\n\r\nNantan, Yakima, Tala\r\nEs wird spannend bei unseren vier Timberwölfen, denn so langsam werden aus den Halbstarken, junge erwachsene Wölfe. Sie kommen das erste Mal in die Paarungszeit.\r\nNoch ist Akela die Ranghöchste unter den Wölfinnen, ob das so bleibt werden die kommenden Monate zeigen.\r\n\r\nAkela, Nantan\r\n\r\nNantan muss, als einziger Rüde im Rudel, nicht um seine Stellung kämpfen.\r\n\r\nNantan

Wolfsliebe

Leider habe ich durch einen falschen Tastendruck den Artikel „Wolfsliebe“ und damit alle Kommentare gelöscht.\r\n\r\nWir sind sehr erfreut über die positive Resonanz zur Reportage „Wolfsliebe“ und nehmen auch die kritischen Stimmen dankbar zur Kenntnis. Mit unserer Arbeit möchten wir dazu beitragen, dass der Wolf, der in Deutschland sein Territorium sucht, eine Chance hat wieder ansässig zu werden. Dankbar nutzen wir die Gelegenheit, im Wisentgehege dem Besucher unsere Wölfe zu präsentieren und Wissenswertes zum Thema Wolf zu vermitteln.\r\n\r\nEs ist uns wichtig, dass es den Wölfen, die bei uns in menschlicher Obhut leben, gut geht ohne dabei den Eindruck zu vermitteln, der Wolf sei ein Haustier. Viele Besucher fragen immer wieder nach unserer Polarwölfin Claire.\r\n\r\nDa es sich bei Claire um eine Jungwölfin handelt, haben wir ihr unseren Beagle Yogi zur Seite gestellt. Yogi hat sich dabei als wunderbarer Therapeut herausgestellt. Langfristig streben wir jedoch an, dass Claire wieder wölfische Begleitung hat. Noch aber muss sie mit Yogi vorliebnehmen und wie der seiner Rolle gerecht wird, dass zeigt sehr schön unser Video „Freunde.“\r\n\r\nLink zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=jdEEY9sLjFQ\r\n\r\nZwei, die sich gut verstehen.

Wolfsabend am 15. Oktober 2011

 \r\n\r\nDas Programm beginnt am Sonnabend, 15. Oktober, bereits um 15 Uhr mit der Flugvorführung auf dem Falkenhof. Anschließend, um 15.45 Uhr, schließt sich die Präsentation der Timberwölfe an. Um 17 Uhr beginnt die Vorstellung verschiedener Hunderassen und die Präsentation ihrer Arbeit auf der Wiese gegenüber dem neuen Wolfsgehege. Dabei sind die Hunde des Fachverbandes Diensthundewesen und die  Jagdhunde der Jägerschaft Springe .\r\n\r\nIn der Dämmerung erleben Besucher die Fütterung und Vorstellung der Europäischen Wölfe, die mit den Bären die Anlage teilen. Mit Fackeln geht es weiter zum neuen Gehege der Timberwölfe. Dort erfahren Besucher während der Präsentation vieles über das spannende Zusammenwachsen des jungen Rudels. Besucher des Wisentgeheges werden von den Wolfsexperten Birgit und Matthias Vogelsang über die Wölfe und ihr Leben mit den Raubtieren informiert. Die vier Wölfe Yakima, Tala, Akela und Nantan sind erwachsen geworden. Sie kommen zum ersten Mal in die Paarungszeit. „Wir sind sehr gespannt, wie sich ihr Verhalten untereinander, wie auch zu uns verändern wird“, sagt Matthias Vogelsang. Er wird mit einer speziellen Fütterung am Wolfabend – es wird nur ein Stück Wild gereicht –  zeigen, wie die Rangordnung im Rudel ist. Highlight des Wolfsabends ist das große Wolfsheulen. Animiert von Matthias Vogelsang werden die Wölfe ihr Lied anstimmen – jedenfalls wenn sie Lust dazu haben…. Und um die Wölfe zu animieren, sollten Besucher mitheulen – es wird laut. Übrigens….. Es ist Vollmond! Danach werden einige wenige Besucher Gelegenheit erhalten, die Wölfe fellnah zu erleben. Das Ehepaar Vogelsang lädt einige Gäste zu sich ins Wolfsgehege ein. „Wir machen das aber von der Stimmung der Wölfe abhängig“, betont Matthias Vogelsang.\r\n\r\nAm Lagerfeuer, das direkt am neuen Wolfsgehege entzündet wird, besteht die Gelegenheit, die Eindrücke zu verarbeiten sowie Gegrilltes und Getränke zu konsumieren. Weiterer tierischer Besuch am Lagerfeuer kommt vom Falkenhof. Uhu, Schleiereule und Co., die lautlosen Jäger der Nacht, werden von FalknerRouven Polepund sein Team vorgestellt Gegen Ende der Veranstaltung präsentiert Melina Hennig in der beleuchteten Kleinraubtieranlage die Waschbären, die sie handaufgezogen hat.\r\n\r\nDer Wolfsabend ist nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder eine richtig spannende Angelegenheit. Anmeldungen sind nicht nötig. Es gelten die regulären Eintrittspreise.\r\n\r\nWer diesen Termin nicht wahrnehmen kann, muss nicht traurig sein. Es geht weiter. In der kommenden Wintersaison finden, jeweils sonnabends, 12. November, 07. Januar, 11. Februar und 10. März 2012 weitere Wolfsabende mit diesem Programm statt. Dann verschieben sich wegen der frühen Dämmerung allerdings die Anfangszeiten.\r\n\r\n \r\n\r\n.\r\n\r\nInformationen zum Tagesprogramm gibt es am Eingang und im Internet unter www.wisentgehege-springe.de, wo man auch den Wochenfütterungsplan findet.\r\n\r\nDas Wisentgehege hat täglich ab 8.30 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist bis September um 18 Uhr. Im Oktober schließt dieKassedes Wisentgeheges um 17 Uhr. November, Dezember und Februar istKassenschluss um 16 Uhr und im Januar sollten Besucher bis 15 Uhr ankommen.

Praktikum bei den Wölfen – eine tolle Erfahrung

Ein Gruß von Silvana Tornack:

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\r\n6 Wochen Praktikum sind zu Ende. Ich hatte so viel Spaß mit den Wölfen und konnte wirklich eine Menge über sie lernen.\r\nDas Verhalten der Wölfe ist vielseitig und es war sehr spannend sie 6 Wochen zu beobachten. Matthias und Birgit haben sich viel Zeit für Gespräche mit mir genommen, mir verschiedene Zusammenhänge erklärt und meine Fragen beantwortet. Mir wurde hier ein ganz besonderer Einblick in den Umgang mit Wölfen gewährt und die Erfahrungen die ich hier sammeln konnte, werden mich sicher noch lange beeinflussen.\r\nIch bin beiden so dankbar, dass sie mir so eine tolle Zeit hier ermöglicht haben.\r\nDie Wölfe haben einen wunderbaren Charakter. Sie haben mir jeden Tag etwas mehr Vertrauen entgegengebracht. Nantan hat als erster den Kontakt zu mir gesucht, wie es sich für einen Leitwolf gehört. Yakima verlor schnell die Scheu vor mir, als ich ihr eines Nachmittags etwas Leberwurst anbot. Tala war erst vorsichtig, dann aber doch zu neugierig um noch länger einen großen Abstand einzuhalten. Akela hat ca. 4 Wochen gebraucht, bis sie das erste Mal an meiner Hand leckte. Alle vier haben sich gefreut, wenn ich morgens zum Gehege kam und begrüßten mich am Zaun. Wenn wir heulten, dann leckten sie mir aufgeregt durch mein Gesicht und ließen sich von mir streicheln. Ich weiß jedoch auch, dass sie eine gewisse vorsicht, mir gegenüber nicht ablegen werden.\r\nDankeschön.

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Präsentation der Wölfe am 16.09.2011

Jagderfolg

Wenn es um einen vollen Magen geht, da haben es unsere in Gefangenschaft lebenden Wölfe besser, als der freilebende Wolf, sie bekommen ihre Beute geliefert.\r\nDer freilebende Wolf ist nicht immer erfolgreich, wenn er zur Jagd aufbricht, sehr hoch ist die Rate seiner Misserfolge.\r\nDie in Gefangschaft lebenden Wölfe verlieren ihren Jagdinstink nicht, und ab und zu können sie ihn auch einmal ausleben. Die Besucher konnten es im letzten Jahr öfter beobachten, wenn unser Timberwölfe während der Präsentation die Aufmerksamkeit ganz auf sich lenkten und auf Mäusejagd gingen. Inzwischen haben es die Mäuse vorgezogen, dass Gehege zu meiden.\r\nDa hat Claire mehr Glück, denn auf unseren Spaziergängen gibt es viel für sie zu entdecken und ab und zu auch mal eine Maus.\r\n\r\nMini Clip Mäusejagd\r\n\r\nUnd wenn Claire keine Mäuse jagt, dann spielt sie eben mit Yogi.\r\n\r\nMini-Clip_Feunde\r\n\r\n \r\n\r\n \r\n\r\n 

Wolf bleibt Wolf

Auch wenn Claire jetzt hin und wieder mit unseren Beagle Yogi spielen darf, wird ihr Verhalten immer das einer Wölfin bleiben. Es wäre vollkommen falsch bei einem handaufgezogenen Wolf von einem zahmen Wolf zu sprechen.\r\n\r\nWer uns bei unseren Präsentationen aufmerksam zuhört, der hat es bestimmt schon gehört: „Der Wolf ist und bleibt ein Wildtier und ein Beutegreifer, auch Claire“.\r\nNatürlich haben die Wölfe unterschiedliche Charaktereigenschaften, genau wie wir Menschen und Claire hat einen besonders guten Charakter. Kontakt zu ihr aufzunehmen ist nicht leichter oder schwieriger als zu den Timberwölfen, Claire entscheidet wen sie „riechen“ kann und wen nicht.\r\n\r\n

Polarwölfin Claire
\r\n\r\nDrei Operationen müssen verarbeitet werden und dabei helfen wir Claire auf jede erdenkliche Weise. Das das bei einem Wolf nicht immer so einfach ist, konnten wir mehrfach erfahren.\r\nSeit einigen Tagen ist Claire in ihrem Gehege, das direkt an das Gehege unserer anderen Wölfe grenzt. Alle Wölfe können sich sehen und riechen. Direkten Wolfskontakt hat Claire zur Zeit nur zu Topah und Chakka, wenn wir einen von den Beiden zu einem gemeinsamen Spaziergang mit nach draußen nehmen. Der Weg ist das Ziel.