Es ist sehr schön, Lomasi wieder mit großem Appetit fressen zu sehen. Und am liebsten wäre sie nun auch wieder bei ihrem Rudel. Bald ist es so weit, ihre Narbe muss noch etwas verheilen. In der nächsten Woche darf sie wieder zurück zum Rudel. Ihre Schwester Tenya wartet schon auf sie.\r\n\r\n
\r\n\r\nUnd noch eine gute Nachricht. Im Dezember ist es ein Jahr her, dass sich unsere Polarwölfin Claire einen Dorn in das Auge gerissen hatte. Nun endlich verschwindet die Trübung in ihrem Auge, es ist nur noch ein kleiner Punkt erkennbar und wir sind uns sicher, auch der wird noch verschwinden. Beweissfotos folgen:-)
Leichte Besserung
Seit gestern ist Lomasi wieder im Wisentgehege. Noch muss sie separat bleiben, aber der Kontakt durch die Gitterstäbe, mit dem Rest des Rudels, ist positiv für sie.\r\nNachdem sie auch gestern das Diätfutter ablehnte und auch die selbstgekochte Rinderbrühe verschmähte, haben wir ihr, klein portioniert, handfeste Wolfsnahrung angeboten. Ganz schnell war diese verspeist und uns damit klar, die Dame mag kein Diätfutter. Ein erster Hoffnungsschimmer. Nun müssen wir ihren Magen in kleinen Schritten wieder an Fleisch gewöhnen,wichtig ist das alles gut verdaut wird.\r\nDer Rest des Rudels erfreut sich bester Gesundheit.\r\n\r\nClaire und Cheenook geht es gut und zu unserer großen Freude können wir sie oft beim ausgelassenen Spielen beobachten. Auf Claires Selbstbewusstsein hat das Zusammensein mit Cheenook durchweg positive Auswirkungen.\r\n\r\n




Sorgen um Lomasi
\r\n\r\nSeit Freitag haben wir wieder einen Käfig in unserem Hausflur, mit einer Wolfspatientin. In der letzten Woche bemerkte Matthias, dass mit Lomasi etwas nicht stimmt. Dr. Kloene nahm ihr Blut ab, aber das Blutbild war ohne Befund. Da sich ihr Zustand nicht besserte, und sensibilisiert durch unsere Erfahrung mit Nodin, fuhren wir am Freitag mit ihr in die Tierarztpraxis. Ein Röntgenbild zeigte einen aufgegasten Magen und einen leeren, aufgegasten Darm. Im Magen konnte man ein dickes Knäul erkennen, was offensichtlich den Ausgang versperrte. Als die Magensonde neben dem Speisebrei noch etwas Gelbes erkennen ließ, entschlossen wir uns zur OP.\r\nDr. Klöne holte einen dicken Klumpen zusammengepresstes Laub heraus, was in dieser Menge wohl nicht zu verdauen war.\r\nNun versuchen wir die junge Wölfin zum Fressen zu bewegen, leider bisher ohne Erfolg. Schnellstmöglich soll sie zurück in das Wisentgehege zu ihrem Rudel.
Danke
Es ist geschafft, der Förderverein gehört zu den beliebtesten Vereinen und bekommt 1.000,00€. Diese werden, wie schon angekündigt, für die Erweiterung unseres Wolfsgeheges verwendet. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Aktion unterstützt haben.\r\n\r\nWas gibt es von unseren Wölfen zu berichten. Nantan hat beschlossen, dass er keine Medikamente mehr benötigt. Obwohl wir sie wirklich gut im Fleisch versteckt haben, sucht er schon das Weite, kaum betreten wir mit unserem gespickten Leckerbissen das Gehege. Und so haben wir es aufgegeben, denn seine Nase sieht wirklich gut aus. Die kurzen lila Fäden, die noch immer auf seinen Naserücken zu sehen sind , verraten den kleinen Eingriff. Aber auch sie werden in naher Zukunft verschwunden sein.\r\n\r\nTenya musste am Nabelbruch operiert werden. Alles ist zu unserer vollen Zufriedenheit verlaufen. Schon einen Tag nach der OP hat sie mit dem Rest des Rudels heftig getobt, so dass mir Angst und Bange wurde.\r\n\r\nDer NDR schaut uns nach wie vor über die Schulter. Genau wie viele Besucher, haben sie sich am Wochenende nicht von dem schlechten Wetter abhalten lassen und uns beim Wolfsabend besucht. Trotz der Nässe war es wieder ein gelungener Abend, mit vielen netten Besuchern.\r\n\r\n
\r\n \r\n\r\n \r\n\r\n










