Wer beansprucht die Beute zuerst?

Wenn wir unsere Wölfe füttern, teilen wir das Futter in der Regel in mehrere Stücke. Wir wollen keinen unnötigen Stress in das Rudel bringen und so dafür sorgen, dass jeder seinen Teil abbekommt. Doch ab und zu gibt es auch mal ein großes Ganzes. Dies versetzt uns in die Lage, bei der Fütterung zu beobachten, welche Rangordnung im Rudel herrscht.\r\nEs überrascht nicht, dass Nantan, der Alpha-Rüde oder Akela, das Alpha-Weibchen diese Beute zuerst für sich beanspruchen.\r\n\r\n

Akela
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Nantan und Yakima
\r\n\r\n\r\n\r\nYakima versucht auf ihre schlaue Art Nantan für sich einzunehmen.\r\n\r\nNatürlich gibt es auch Auseinandersetzungen, die für uns als Betrachter schlimmer aussehen und sich schlimmer anhören, als sie sind.\r\nUnsere Besucher am vergangenen Wolfsabend konnten sich ein Bild davon machen. Für uns war es wieder ein sehr schöner Abend, und wir haben uns gefreut, so viele wolfsbegeisterte Besucher begrüßen zu dürfen:-)\r\n\r\n
Tala

Endlich Polarwolf-Wetter

Nachdem es wochenlang geregnet hat und selbst die Wölfe anfingen, schlechte Laune zu bekommen, haben wir jetzt endlich frostige Temperaturen, und es fallen ein paar Schneeflocken.\r\nClaire fühlt sich besonders wohl.\r\n\r\n

Zwei, die sich verstehen:-)
Zwei, die sich gut verstehen:-)
\r\n\r\nIn den letzten Wochen hat uns ihr Auge große Sorgen bereitet. Die Operation, bei der ihr ein Dorn aus dem Augapfel entfernt werden musste, war super verlaufen, und auch danach sah alles bestens aus. Doch dann gab es plötzlich eine Entzündung, und wir hatten es mit einem sehr hartnäckigen Erreger zu tun. Augentropfen, Augensalbe – alles nicht unbedingt Dinge, die sich ein Wolf gerne verabreichen lässt. Aber was sein muss, muss sein! Inzwischen sind wir auf einem guten Weg, jetzt muss nur noch die Trübung der Hornhaut zurück gehen.\r\n\r\n
Claire genießt die Sonne, bei eisigen Temperaturen.
\r\n\r\nUnsere vier Timberwölfe sind wohlauf und erfreuen sich bester Gesundheit. Noch verläuft die Paarungszeit, besonders unter unseren drei Fähen sehr entspannt, es sind eben klasse Mädels. Nur ab und zu, da spielen beim einzigen männlichen Vertreter schon einmal die Hormone verrückt.\r\n\r\n \r\n\r\n
Nantan, Akela und Yakima

Ein richtig schöner Abend!

Das Wetter hätte schlechter nicht sein können, zu unserem ersten geschlossenen Wolfsabend. Aber unsere Besucher ließen sich nicht abhalten, aus Bonn, Krefeld, Salzgitter, Espelkamp und der Region Hannover kamen sie angereist. Wetterfest angezogen kann man allem trotzen. Die Stimmung im nächtlichen Park ist eine ganz Besondere und davon ließen sich alle anstecken.\r\n\r\nZunächst konnten die kleineren Raubtiere beobachtet werden. Milena Hennig zeigte die von ihr handaufgezogenen Waschbären, und alle konnten deren Kletterkünste bewundern. Kurz aufgewärmt mit einem Punsch ging es weiter zur Anlage der europäischen Wölfen. Von der Brücke hatten alle einen tollen Blick in die beleuchtete Anlage. Die Wölfe gaben ihr Bestes und ließen sich von Matthias zu einem beeindruckenden Heulkonzert anstimmen. Weiter ging es mit Fackeln durch den dunklen Park zu unseren Timberwölfen. Sie begrüßten alle Besucher neugierig und mit Wohlwollen.\r\n\r\nWährend wir alle gemütlich am Lagerfeuer beisammensaßen, bekamen wir Besuch von den Falknern. Sie stellten uns vier verschiedene Eulen vor und beantworteten alle Fragen rund um diese „Jäger der Nacht“.\r\n\r\n\r\n\r\nEs gab Leckeres aus der Feuerpfanne und nach dem Wolfsbesuch auch Glühwein. Das Resümee unserer Besucher am Ende des Abend: „So schlecht war das Wetter doch gar nicht!“\r\n\r\nUns hat es auf jeden Fall riesig Spaß gemacht. Danke, dass Ihr alle da wart!\r\n\r\n

Das komplette Rudel Vogelsang wünscht fröhliche Weihnachten und ein glückliches Jahr 2012

Das Jahr 2011 geht langsam zu Ende und wer unser Tagebuch verfolgt hat, der weiß das es nicht immer einfach war.\r\nClaire musste drei Operationen überstehen und hat uns auf besondere Weise gefordert. Inzwischen geht es stetig bergauf und ihre Hinterbeine werden langsam kräftiger. Leider hat sie aber ein besonderes Talent sich immer wieder zu verletzen, so auch am vergangen Sonntag. Besinnliche Adventstage sind bei uns Fehlanzeige. Wie auch immer Claire es angestellt hat, plötzlich steckte ein Dorn in ihrem Auge.Wir machten uns sofort auf den Weg zu Dr. Kloene, unseren Tierarzt, nachdem er des Auge untersucht hatte, schickte er mich nach Nienburg, in die Tierklinik zu Dr. Barkhoff,  Spezialist für Augenheilkunde bei Tieren. Er operierte Claire und entfernte den Dorn aus ihrem Auge.\r\nInzwischen kann ich vorsichtig optimistisch sagen, das Auge von Claire sieht gut aus.\r\nZum Glück sind die vier Timberwölfe munter und gesund, was sie uns immer wieder eindrucksvoll beweisen. So auch bei der Präsentation am 11. Dezember, was unser lieber Freund Klaus Böttcher in Bildern festgehalten hat.\r\n\r\n

Akela und Nantan
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verbaler Austausch unter Wölfen
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Nantan lässt die Muskeln spielen
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Aber noch hat er Respekt!
\r\n\r\nWir möchten uns bei allen bedanken, die uns auf unterschiedliche Weise in diesem Jahr unterstützt haben.\r\nEin herzliches Dankeschön an Dr. Kloene und Team, die immer da waren, wenn wir sie brauchten,\r\nan Dr. Barkhoff, der Claire operiert hat, obwohl er keinen Dienst hatte,\r\nan Klaus Böttcher für die vielen schönen Fotos,\r\nan seine Frau Susanne Brun, die nicht müde wurde für Claire Leckerlis und Spielzeug zu besorgen, an Anja Steinhörster, das Team von Video:arthouse und das NDR Team, für die schöne Reportage, an Michael Eggers für das tolle Foto von Tala, zu betrachten unter            www.Fotosache-MichaelEggers.de\r\nan alle Paten unserer Wölfe und an alle Besucher die unsere Arbeit verfolgen und uns durch ihren Zuspruch, mündlich oder im Tagebuch unterstützen.\r\nVor allen Dingen aber möchten wir uns beim Wisentgehege und Thomas Hennig bedanken für die tolle Zusammenarbeit.

Ein klasse Rudel

Nantan, Yakima, Tala
\r\n\r\nAm schönsten ist es für Nantan, Akela, Tala und Yakima, wenn das Rudel komplett ist, das heißt Matthias und ich wir sind zusammen bei ihnen im Gehege. Ausgelassen spielen sie dann und zeigen ihre Freude. Sie suchen unsere Nähe und zeigen ihre Zuneigung, indem sie uns das Gesicht ablecken.\r\n\r\n\r\n\r\nWenn Matthias endlich den Futtereimer holt, dann stellen sie auch schon einmal ihre Sprungkraft unter Beweis. Besonders Tala kann das sehr eindrucksvoll zeigen.\r\n\r\n\r\nClaire dagegen ist weiterhin mit unseren Hunden unterwegs, und manchmal lässt sie es auch schon einmal auf ein Kräftemessen mit unseren Schäferhund Hill ankommen.\r\n\r\n

Ein Kindheitstraum

Kein Weg ist zu weit, um sich einen Kindheitstraum zu erfüllen. So auf jeden Fall für Ralf Gras, der sich zusammen mit seiner Frau Andrea aus Augsburg auf den Weg ins Wisentgehege machte, um dort den Wölfen einmal ganz nah zu sein. Und wie nah, die Wölfe hatten keine Berührungsängste, als ob sie spürten, dass da jemand ist, der auch so ein wenig Wolfsblut in seinen Adern hat.\r\n“Wir kommen auf jeden Fall wieder“ das waren Ralf`s Worte, als es hieß Abschied zu nehmen. – Wir freuen uns darauf.\r\n\r\n

Entspannte Stimmung im Gehege
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Ralf Gras mit Nantan und Tala

Bestens gerüstet!

Während wir uns immer wärmer anziehen müssen, sind die Wölfe mit ihrem dicken Winterfell bestens ausgestattet, für die kalte Jahreszeit. Ganz im Gegenteil, jetzt kommt die Zeit, in der sie sich besonders wohl fühlen.\r\n\r\nNantan, Yakima, Tala\r\nEs wird spannend bei unseren vier Timberwölfen, denn so langsam werden aus den Halbstarken, junge erwachsene Wölfe. Sie kommen das erste Mal in die Paarungszeit.\r\nNoch ist Akela die Ranghöchste unter den Wölfinnen, ob das so bleibt werden die kommenden Monate zeigen.\r\n\r\nAkela, Nantan\r\n\r\nNantan muss, als einziger Rüde im Rudel, nicht um seine Stellung kämpfen.\r\n\r\nNantan

Wolfsliebe

Leider habe ich durch einen falschen Tastendruck den Artikel „Wolfsliebe“ und damit alle Kommentare gelöscht.\r\n\r\nWir sind sehr erfreut über die positive Resonanz zur Reportage „Wolfsliebe“ und nehmen auch die kritischen Stimmen dankbar zur Kenntnis. Mit unserer Arbeit möchten wir dazu beitragen, dass der Wolf, der in Deutschland sein Territorium sucht, eine Chance hat wieder ansässig zu werden. Dankbar nutzen wir die Gelegenheit, im Wisentgehege dem Besucher unsere Wölfe zu präsentieren und Wissenswertes zum Thema Wolf zu vermitteln.\r\n\r\nEs ist uns wichtig, dass es den Wölfen, die bei uns in menschlicher Obhut leben, gut geht ohne dabei den Eindruck zu vermitteln, der Wolf sei ein Haustier. Viele Besucher fragen immer wieder nach unserer Polarwölfin Claire.\r\n\r\nDa es sich bei Claire um eine Jungwölfin handelt, haben wir ihr unseren Beagle Yogi zur Seite gestellt. Yogi hat sich dabei als wunderbarer Therapeut herausgestellt. Langfristig streben wir jedoch an, dass Claire wieder wölfische Begleitung hat. Noch aber muss sie mit Yogi vorliebnehmen und wie der seiner Rolle gerecht wird, dass zeigt sehr schön unser Video „Freunde.“\r\n\r\nLink zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=jdEEY9sLjFQ\r\n\r\nZwei, die sich gut verstehen.

Praktikum bei den Wölfen – eine tolle Erfahrung

Ein Gruß von Silvana Tornack:

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\r\n6 Wochen Praktikum sind zu Ende. Ich hatte so viel Spaß mit den Wölfen und konnte wirklich eine Menge über sie lernen.\r\nDas Verhalten der Wölfe ist vielseitig und es war sehr spannend sie 6 Wochen zu beobachten. Matthias und Birgit haben sich viel Zeit für Gespräche mit mir genommen, mir verschiedene Zusammenhänge erklärt und meine Fragen beantwortet. Mir wurde hier ein ganz besonderer Einblick in den Umgang mit Wölfen gewährt und die Erfahrungen die ich hier sammeln konnte, werden mich sicher noch lange beeinflussen.\r\nIch bin beiden so dankbar, dass sie mir so eine tolle Zeit hier ermöglicht haben.\r\nDie Wölfe haben einen wunderbaren Charakter. Sie haben mir jeden Tag etwas mehr Vertrauen entgegengebracht. Nantan hat als erster den Kontakt zu mir gesucht, wie es sich für einen Leitwolf gehört. Yakima verlor schnell die Scheu vor mir, als ich ihr eines Nachmittags etwas Leberwurst anbot. Tala war erst vorsichtig, dann aber doch zu neugierig um noch länger einen großen Abstand einzuhalten. Akela hat ca. 4 Wochen gebraucht, bis sie das erste Mal an meiner Hand leckte. Alle vier haben sich gefreut, wenn ich morgens zum Gehege kam und begrüßten mich am Zaun. Wenn wir heulten, dann leckten sie mir aufgeregt durch mein Gesicht und ließen sich von mir streicheln. Ich weiß jedoch auch, dass sie eine gewisse vorsicht, mir gegenüber nicht ablegen werden.\r\nDankeschön.

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Präsentation der Wölfe am 16.09.2011

Jagderfolg

Wenn es um einen vollen Magen geht, da haben es unsere in Gefangenschaft lebenden Wölfe besser, als der freilebende Wolf, sie bekommen ihre Beute geliefert.\r\nDer freilebende Wolf ist nicht immer erfolgreich, wenn er zur Jagd aufbricht, sehr hoch ist die Rate seiner Misserfolge.\r\nDie in Gefangschaft lebenden Wölfe verlieren ihren Jagdinstink nicht, und ab und zu können sie ihn auch einmal ausleben. Die Besucher konnten es im letzten Jahr öfter beobachten, wenn unser Timberwölfe während der Präsentation die Aufmerksamkeit ganz auf sich lenkten und auf Mäusejagd gingen. Inzwischen haben es die Mäuse vorgezogen, dass Gehege zu meiden.\r\nDa hat Claire mehr Glück, denn auf unseren Spaziergängen gibt es viel für sie zu entdecken und ab und zu auch mal eine Maus.\r\n\r\nMini Clip Mäusejagd\r\n\r\nUnd wenn Claire keine Mäuse jagt, dann spielt sie eben mit Yogi.\r\n\r\nMini-Clip_Feunde\r\n\r\n \r\n\r\n \r\n\r\n