Yari war eine ganz besondere Wölfin, sie war vorsichtig und zurückhaltend – ihr Vertrauen musste man sich erst verdienen, bevor sie von sich aus den direkten Kontakt suchte. Von fünf Geschwistern war sie diejenige, die Ihrer Mutter Cheenook am ähnlichsten war.
Als die Timberwolf-Welpen im Juli 2025 ihr Gehege bezogen, übernahm Yari gemeinsam mit Makui für einige Wochen die Rolle der Eltern. Anfangs nahm sie diese Aufgabe so ernst, dass sie uns nicht mehr zu den Welpen ließ. Zum Glück legte sich dieses Verhalten nach einiger Zeit wieder.
Nun mussten wir sie loslassen. Die Symptome erinnerten an einen Schlaganfall. Anfangs hofften wir, dass es Yari durch eine Behandlung bald wieder besser gehen würde. Doch unsere Hoffnung wurde enttäuscht. Nach einigen Tagen des Bangens verschlechterte sich ihr Zustand so stark, dass uns nur die schmerzvolle Entscheidung blieb, sie gehen zu lassen.
Wir vermissen unsere kleine Prinzessin.

