Paarungszeit

Noch ist es nicht so weit, aber man kann es schon spüren, sie kommt näher die Paarungszeit.  In den letzten Wochen konnten wir beobachten, dass sich die Stimmung bei den Polarwölfen verändert hat. Zunächst ging es für Tadewi darum, seine Stellung im Rudel zu finden. Es waren unruhige Tage, denn unser Tadewi ist ein kleiner Hitzkopf. Inzwischen ist geklärt, dass er aus dem Rennen ist, wenn es um die Stellung des Alpha Wolfes geht. Jetzt müssen Akai und Makui ihre Rangfolge klären. Ständig konnte man Akai dabei beobachten, dass er Makui nicht aus den Augen ließ. Es wurde überall uriniert und kaum hatte Makui eine Stelle markiert, dann war auch schon Akai da, um das letzte Wort… naja oder so ähnlich 🙂 zu haben. Makui ist ein ganz besonderer Wolf, ihn kann so leicht nichts aus der Ruhe bringen. Oft hat man das Gefühl, er steht über den Dingen und so hat er, mit seiner ruhigen Art, manche Situation ganz einfach entschärft.\r\n\r\n

Makui
Makui
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Akai
Akai
\r\n\r\n \r\n\r\nDie Rüden haben in der vergangenen Woche, einschließlich Nantan, einen Hormonchip gesetzt bekommen. Die Gemüter haben sich beruhigt und wir hoffen, dass es auch während der Paarungszeit zu keinen großen Auseinandersetzungen kommt. Bei den Polarwölfen sieht es ganz danach aus, dass Akai der Alpha Wolf wird. Nantan hat da leichtes Spiel, gibt es doch keinen Konkurrenten. Ab und zu redet er mal ein ernstes Wörtchen mit Akela und sie schreit dann förmlich das ganze Wisentgehege zusammen. Es entsteht leicht der Eindruck, er wollte ihr ans Leben und dabei ist es wirklich nicht mehr, als ein „ernsthaftes Wörtchen“.

Das war wirklich toll!

Es hat sich gezeigt, dass Matthias nicht nur etwas von Wölfen versteht, sondern das er auch sehr gut eine Versteigerung leiten kann. Ganze 270,00€ hat der Wolfsschal eingebracht. Wir hoffen die neuen Besitzer haben mit diesem Unikat viel Freude. Die Polarwölfe werden von dem Erlös einen Unterstand bekommen. Wenn es andauernd regnet, dann freuen sich auch die Wölfe über ein trockenes Plätzchen.\r\nUns hat der Wolfsabend wie immer viel Spaß gemacht, wir hatten ein tolles Publikum.\r\n\r\n_TH01318_Bildgröße ändern\r\n\r\n_TH01145_Bildgröße ändern

Wolfsschal

Als die Wölfe im Frühjahr ihr Winterfell verloren haben, habe ich wie immer Fellpflege betrieben und die dicken Zotteln eingesammelt. Von Nantan, Akela, Tala und Yakima, von allen fünf Polarwölfen. Aber auch von Claire, Cheenook, Chakka, Geronimo, Cloudy und Topah, ein bunter Mix also. Sie alle haben dazu beigesteuert, dass Monika Ismaili viel Arbeit hatte, um aus diesem großen Fellhaufen Wolle zu spinnen. Aus dieser schönen Wolle habe ich jetzt einen kuschelweichen Schal gestrickt, der zum nächsten offenen Wolfsabend den Besitzer wechseln soll.\r\nAm 23.November werden wir den Schal versteigern.\r\n\r\nSchal 059

Abwechslung

Um den Wölfen etwas mehr Abwechslung zu bieten, teilen wir ihr Futter in kleine Portionen und verstecken es im ganzen Gehege. Leckereien sind auch dabei, die müssen allerdings auch schon mal etwas weiter oben gesucht werden.\r\n\r\nJetzt ist den Wölfen auch anzusehen, dass die kalte Jahreszeit vor der Tür steht. Ihr Fellkleid wird dicker, sie bekommen ihr wunderschönes Winterfell. Und was man daraus machen kann, wenn die Wölfe es nicht mehr benötigen, dass erfahrt Ihr im nächsten Beitrag.\r\n\r\n_TH00520_TH00564_TH00629_TH00642_TH00649_TH00687_TH00715_TH00732

Hochzeitsgeschenk

Ilona Günzel und Dieter Kräft gehörten mit zu unseren ersten Besuchern, als 2010 die Timberwölfe in ihr Gehege eingezogen sind. Die Wölfe haben sie inzwischen in ihren Bann gezogen. Für Yakima haben die beiden eine Patenschaft übernommen und hin und wieder wird sie, zusammen mit dem Rest der Wolfsbande, mit leckeren Hühnerkeulen verwöhnt.\r\nNach einem Vierteljahrhundert „trauten sich“ die beiden nun endlich und haben geheiratet. Von einer Freundin gab es einen Wolfsbesuch als Hochzeitsgeschenk und wir haben diesen Besuch noch etwas abgerundet. Thomas Hennig hat das schöne Foto von Yakima geschossen, dass – da bin ich mir ganz sicher – bei Ilona und Dieter inzwischen einen besonderen Platz bekommen hat.\r\n\r\nHochzeitsgeschenk 021

Aktivitäten bei den Wölfen

Am vergangenen Samstag fand der erste offene Wolfsabend statt. Da das Wetter alles andere als gut war, hatten wir nicht mit rauen Mengen von Besuchern gerechnet. Wir wurden positiv überrascht, denn viele ließen sich nicht vom Regen abschrecken. Die Präsentation der Wölfe hat uns viel Freude gemacht, wir hatten ein sehr interessiertes Publikum. Die Wölfe haben das mit ausgiebigen Heulkonzerten belohnt.\r\nVon Mittwoch bis Freitag vergangener Woche haben wir das ZfU-Seminar „Unter Wölfen“ abgehalten. Seminarteilnehmer aus unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft, aus Deutschland und der Schweiz, waren wieder unsere Gäste. Nässe und Kälte stellten alle vor eine besondere Herausforderung. Unsere Wölfe störte das Wetter allerdings nicht,  Timber- und Polarwölfe waren sehr aktiv und wer bereit war zu beobachten, dem wurde allerhand geboten. Seminarteilnehmer Ralph Rapp hat einige dieser Momente mit seinen tollen Fotos festgehalten.\r\n\r\nBild_01 Bild_02 Bild_03 Bild_04 Bild_06 Bild_05 Bild_07 Bild_08 Bild_09\r\n\r\n \r\n\r\n 

Wolfswolle

Wenn die Wölfe im Frühjahr ihr Winterfell verlieren, dann ist es eine liebgewordene Angewohnheit von mir, ihnen dabei ein wenig zu helfen. Immer wieder streifen meine Hände durch ihr Fell und befreien sie von der zotteligen Wolle. Hält man die Wolle in den Händen, dann ist zu spüren, wie gut sie die Wölfe im Winter wärmt. Es war schnell die Idee geboren, ob man diese wunderbar wärmende Wolle nicht verwerten kann.\r\nAuf Helferinnen brauchte ich nicht lange warten. Wolfspatinnen Monika Ismaili und Monika Kreutz boten sich sofort an, diesen Fellhaufen in Wolle zu verwandeln. Die erste Wolfswolle ist fertig, die passenden Stricknadeln sind besorgt. Jetzt werde ich einen wärmenden Schal stricken. Wenn etwas schönes dabei herauskommt, werden wir den Schal an einem Wolfsabend versteigern.\r\n\r\nWolfswolle 006

Wolfsabend

Am vergangenem Samstag fand wieder ein geschlossener Wolfabend statt. Aus den unterschiedlichsten Ecken Deutschlands kamen unsere Besucher angereist. Da alle Hotels im Umkreis von Hannover wegen der Messe ausgebucht waren, wurde kurzerhand sogar im Zelt übernachtet.\r\nEs war schön, mit so vielen netten, wolfsinteressierten Menschen zusammenzutreffen. Sicherlich hätten wir noch lange gemütlich am Lagerfeuer gesessen, vertieft in angenehme Gespräche. Aber die Sorge um eine kranke Wölfin zog uns nach Hause.\r\n\r\nDie Fotos sind nicht am Wolfsabend entstanden, sondern einen Tag später. Danke an Carsten Naber, der sie uns zur Verfügung gestellt hat.\r\n\r\n_DSC7047_900pxl\r\n\r\n_DSC7049_900pxl_DSC7063_900pxl\r\n\r\n \r\n\r\n 

Beobachten und lernen

Wirtschaftsbionik setzt sich mit den Fragen auseinander, was Manager von der Natur lernen können. Darum ging es in der letzten Woche auch der Geschäftsleitung der Firma soplar sa aus der Schweiz. Für zwei Tag schauten wir gemeinsam den Wölfen über die Schulter und beobachteten so manche Situation, aus der Lösungen durchaus auf unseren Arbeitsalltag übertragen werden können.\r\n\r\n_TH04708_TH04785_TH04807_TH04819_TH04820_TH04826\r\n\r\nDie Seminarteilnehmer in gemütlicher Runde am Lagerfeuer.\r\n\r\nSeminar Soplar 002

Fototermin

Es liegt schon ein paar Tage zurück, dass Lisa Bössen zum Fototermin bei den Wölfen war.  Sehr einfühlsam bewegte sie sich im Wolfsgehege. Lisa hat uns einige ihrer Fotos zur Verfügung gestellt.\r\n\r\nAuf dem ersten Foto ist Yakima zu sehen, die anderen zwei zeigen Nantan und Lisa mit den Wölfen.\r\n\r\n_MG_3633\r\n\r\nNantan\r\n\r\n_MG_3815_MG_3831\r\n\r\nAuch Ute und Peter Hirsch hatte einen Fototermin gebucht. Und als ob Hirsch allein nicht schon genug wäre, für unsere Wölfe, kam Frau Hirsch auch noch als Rotkäppchen. :-)\r\n\r\nRotkäppchen\r\n\r\nEs hat viel Spaß gemacht, vielen Dank an alle für die schönen Fotos.\r\n