07.05.2010: Alter der Wölfe 5 Wochen: Weniger angenehme Geschichten

Trotz zwei 3-tägiger Wurmkuren zeigten sich bei der Verdauung der Wölfe immer noch Probleme. Irgendwie muss da doch noch was anderes sein, und so überkam uns der Verdacht, dass die Wölfe vielleicht auch Giardien haben könnten, die mit der normalen Wurmkur nicht behandelt werden. Bei Giardien handelt es sich um einzellige Dünndarmparasiten, die vor allem bei Welpen Durchfall auslösen. Also behandelten wir die Wölfe mit spezieller Wurmkur auch gegen diese Parasiten. Hoffentlich haben wir es nun überstanden. Aber bisher gibt uns der Erfolg recht, denn die Verdauung hat sich normalisiert 🙂

06.05.2010: Alter der Wölfe: 5 Wochen

Mittlerweile haben sich die Wölfe an das Außengehege gewöhnt. Sobald sie in das Gehege gesetzt werden, muss man aufpassen, dass die Tür schnell verschlossen wird, damit nicht ein Wölfchen entwischt und eingefangen werden muss. Hier ist Hill eine große Hilfe. Die Wölfe sind sehr auf Hill geprägt und orientieren sich so an ihm. Die einfachste Möglichkeit ist also, den Hund zu sich zu rufen und dann zu hoffen, dass der entwischte Wolf hinterherläuft. Noch ist es einfach einen ausgebüchsten Wolf einzufangen, doch mit längeren Beinen verändert sich auch ihre Laufgeschwindigkeit J\r\n\r\nZu neugierig sind die kleinen Fellnasen. Die Stöcke im Gehege sind längst zerkaut und so werden gerne Steine und natürlich noch lieber Schuhe (die sich aber noch an den Füßen ihres Trägers befinden) zur Beschäftigung angenagt.\r\n\r\n

04.05.2010: Alter der Wölfe: 34 Tage: gesittetes Fressen

Dank Milenas gesponserten Welpennäpfen kehrte mittlerweile etwas mehr Ruhe bei den Fütterungen der Wölfe ein. Durch die spezielle Form der Näpfe können im Gegensatz zu herkömmlichen Näpfen Konkurrenzsituationen vermieden, sowie sichergestellt werden, dass alle Wölfe ihren Futter-Anteil abbekommen.\r\n\r\n

01.05.2010: Alter der Wölfe: 31 Tage: hoher Besuch

Heute kündigte sich Besuch von ganz oben an. So kam Thomas Hennig mit seiner Familie, bestehend aus seiner Frau und seinen beiden Töchtern kurzerhand vorbei und begutachtete seine zukünftigen „Mitbewohner“. Sie erhielten das Prädikat „geeignet“ für das Projekt :-)\r\n\r\n

30.04.2010:Alter der Wölfe: 30 Tage

Ein dunkler Fleck auf dem Teppich kündigt nicht gerade Verheißungsvolles an…Matthias hatte uns ja schon nach der Fleischfütterung vorgewarnt, aber als wir um 8 Uhr heute morgen die kleinen Wölfchen aus ihrer Box ließen, um sie zu Füttern und der Morgentoilette nachgehen zu lassen, kam es noch dicker. Nein, eigentlich im Gegenteil, aber dafür bedarf es wohl keiner weiteren Erläuterungen…

29.04.2010- Alter der Wölfe: 29 Tage: Ein Tag voller neuer Eindrücke

Neugierde
\r\n\r\nNachdem sich in den letzten Tagen in der Rasselbande eine gewisse Unruhe breitgemacht hatte, entschieden wir uns einen kleinen Außenbereich zu bauen.  Mit Pflanzstäben, Hammer und feinem Maschendrahtzaun bewaffnet gingen wir also ans Werk. In das Gehege legten wir dann Äste und Stöcke verschiedener Baumarten, sowie ein altes T-shirt von Wolfschef Matthias Vogelsang. Kaum in dem Außengehege angekommen, ging es auch schon auf Entdeckungstour. Stöcke, Gras, Moos- alles sehr interessante und ja vor allem neue Gerüche für die Wölfe. So knabberten sie und kauten und rannten und balgten sie sich in ihrem neuen Bereich. Um dieses Erlebnis noch positiver für sie zu gestalten, gab es nun auch noch die heißgeliebte Milch für die Vierbeiner im neugestalteten Außengehege. Doch da Milch einem richtigen Raubtier nicht ausreicht, fütterten wir zum ersten Mal Fleisch dazu. Es gab allerfeinstes Rinderhack. Als hätten sie nie etwas anderes gefressen, verspeisten die Wölfe, zwar nicht sehr energisch, aber doch mit großem Hunger das Fleisch und aalten sich mit ihren Kugelbäuchen in der Sonne. Nun steht also auch (mehr oder weniger) feste Nahrung auf dem Speiseplan…\r\n\r\nWer Hunger hat, der hat auch Durst, früher oder später. Auch das im Napf dargereichte Wasser (abgekocht), nahmen die Wölfe sofort an und schlabberten nach anfänglichen Koordinationsschwierigkeiten eifrig.\r\n\r\nDas Highlight des Tages war dann noch der Besuch des NDR, der all diese neuen Wolfserlebnisse wieder einmal auf Band festhielt.\r\n\r\n
Rennen...juhuuu

28.04.2010: Alter der Wölfe: 4 Wochen

Während der zahlreichen Besuche der (Wolfs-) Freunde von Birgit und Matthias hat die  Rasselbande schon gezeigt, dass sie sich nicht von Fremden erschrecken lassen. Das sind doch gute Voraussetzungen für das zukünftige Leben im Wisentgehege.\r\n\r\nAuch hat sich das Leben in der Küche positiv auf die Wölfe ausgewirkt. All die Geräusche, die dort alltäglich von uns produziert wurden und werden, haben dazu geführt, dass die Vier sehr geräuschfest und nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen sind…\r\n\r\n

27.04.2010- Alter der Wölfe: 27 Tage: Milena

Ab heute haben wir noch mehr Unterstützung in der Wolfaufzucht. Milena ist zu uns gestoßen und hilft nun eifrig bei der Wolfshege- und /pflege. Die Wölfchen kletterten direkt auf ihren Schoß und zeigen keinerlei Scheu.\r\n\r\n

Milena

22.04.2010- Alter der Wölfe: 22 Tage: Girls Day- Berufsorientierungstag

Der diesjährige Girlsday ging auch an unseren Wölfchen nicht vorbei. So stand uns einen Tag lang Gianna als Praktikantin zur Verfügung. Das hieß Milch anrühren, Fläschchen geben, Hinterlassenschaften beseitigen und vor allem einen wuseligen Wolfshaufen in Zaum zu halten …Vielen Dank Gianna für deine Hilfe

20.04.2010: Alter der Wölfe: 20 Tage: Wolfsgebiss

Aua, so sehr die kleinen Wölfe Birgits Füße auch lieben. Irgendwann ist genug. Denn nun ist das Gebiss schon voll ausgebildet. Alle Zähnchen, und sind sie noch so klein, sind sichtbar…und spürbar. Denn kleine Zähne heißen nicht unbedingt schmerzfreie Zähne. Vielleicht könnte man sogar sagen, dass gerade diese kleinen Zähne prädestiniert dazu sind, ihre Spuren in den Armen, Händen, ja und eben auch Füßen ihrer Zieheltern zu hinterlassen. Die Arme sind zerkratzt, nicht zuletzt von den Fütterungen, bei denen die kleinen Wölfe den Milchtritt ausüben, mit dem sie in freier Natur die Milchdrüsen der Mutter stimulieren und in unserem Fall eben einfach die Arme zerkratzen…\r\n\r\nKratzen ist an dieser Stelle ein sehr gutes Stichwort. Der kleine Buffke und sein Schwesterlein Knautschi knurren und murren sehr sehr viel. Auch raufen sich die kleinen Wölfe schon ganz schön ordentlich.\r\n\r\nSehr lustig ist es Knautschi zuzusehen. Sie hat wirklich immer den Schalk im Nacken sitzen und es scheint fast so, als würde sie einen anlachen…\r\n\r\n

Knautschi