Ein Kindheitstraum

Kein Weg ist zu weit, um sich einen Kindheitstraum zu erfüllen. So auf jeden Fall für Ralf Gras, der sich zusammen mit seiner Frau Andrea aus Augsburg auf den Weg ins Wisentgehege machte, um dort den Wölfen einmal ganz nah zu sein. Und wie nah, die Wölfe hatten keine Berührungsängste, als ob sie spürten, dass da jemand ist, der auch so ein wenig Wolfsblut in seinen Adern hat.\r\n“Wir kommen auf jeden Fall wieder“ das waren Ralf`s Worte, als es hieß Abschied zu nehmen. – Wir freuen uns darauf.\r\n\r\n

Entspannte Stimmung im Gehege
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Ralf Gras mit Nantan und Tala

Bestens gerüstet!

Während wir uns immer wärmer anziehen müssen, sind die Wölfe mit ihrem dicken Winterfell bestens ausgestattet, für die kalte Jahreszeit. Ganz im Gegenteil, jetzt kommt die Zeit, in der sie sich besonders wohl fühlen.\r\n\r\nNantan, Yakima, Tala\r\nEs wird spannend bei unseren vier Timberwölfen, denn so langsam werden aus den Halbstarken, junge erwachsene Wölfe. Sie kommen das erste Mal in die Paarungszeit.\r\nNoch ist Akela die Ranghöchste unter den Wölfinnen, ob das so bleibt werden die kommenden Monate zeigen.\r\n\r\nAkela, Nantan\r\n\r\nNantan muss, als einziger Rüde im Rudel, nicht um seine Stellung kämpfen.\r\n\r\nNantan

Wolfsliebe

Leider habe ich durch einen falschen Tastendruck den Artikel „Wolfsliebe“ und damit alle Kommentare gelöscht.\r\n\r\nWir sind sehr erfreut über die positive Resonanz zur Reportage „Wolfsliebe“ und nehmen auch die kritischen Stimmen dankbar zur Kenntnis. Mit unserer Arbeit möchten wir dazu beitragen, dass der Wolf, der in Deutschland sein Territorium sucht, eine Chance hat wieder ansässig zu werden. Dankbar nutzen wir die Gelegenheit, im Wisentgehege dem Besucher unsere Wölfe zu präsentieren und Wissenswertes zum Thema Wolf zu vermitteln.\r\n\r\nEs ist uns wichtig, dass es den Wölfen, die bei uns in menschlicher Obhut leben, gut geht ohne dabei den Eindruck zu vermitteln, der Wolf sei ein Haustier. Viele Besucher fragen immer wieder nach unserer Polarwölfin Claire.\r\n\r\nDa es sich bei Claire um eine Jungwölfin handelt, haben wir ihr unseren Beagle Yogi zur Seite gestellt. Yogi hat sich dabei als wunderbarer Therapeut herausgestellt. Langfristig streben wir jedoch an, dass Claire wieder wölfische Begleitung hat. Noch aber muss sie mit Yogi vorliebnehmen und wie der seiner Rolle gerecht wird, dass zeigt sehr schön unser Video „Freunde.“\r\n\r\nLink zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=jdEEY9sLjFQ\r\n\r\nZwei, die sich gut verstehen.

Praktikum bei den Wölfen – eine tolle Erfahrung

Ein Gruß von Silvana Tornack:

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\r\n6 Wochen Praktikum sind zu Ende. Ich hatte so viel Spaß mit den Wölfen und konnte wirklich eine Menge über sie lernen.\r\nDas Verhalten der Wölfe ist vielseitig und es war sehr spannend sie 6 Wochen zu beobachten. Matthias und Birgit haben sich viel Zeit für Gespräche mit mir genommen, mir verschiedene Zusammenhänge erklärt und meine Fragen beantwortet. Mir wurde hier ein ganz besonderer Einblick in den Umgang mit Wölfen gewährt und die Erfahrungen die ich hier sammeln konnte, werden mich sicher noch lange beeinflussen.\r\nIch bin beiden so dankbar, dass sie mir so eine tolle Zeit hier ermöglicht haben.\r\nDie Wölfe haben einen wunderbaren Charakter. Sie haben mir jeden Tag etwas mehr Vertrauen entgegengebracht. Nantan hat als erster den Kontakt zu mir gesucht, wie es sich für einen Leitwolf gehört. Yakima verlor schnell die Scheu vor mir, als ich ihr eines Nachmittags etwas Leberwurst anbot. Tala war erst vorsichtig, dann aber doch zu neugierig um noch länger einen großen Abstand einzuhalten. Akela hat ca. 4 Wochen gebraucht, bis sie das erste Mal an meiner Hand leckte. Alle vier haben sich gefreut, wenn ich morgens zum Gehege kam und begrüßten mich am Zaun. Wenn wir heulten, dann leckten sie mir aufgeregt durch mein Gesicht und ließen sich von mir streicheln. Ich weiß jedoch auch, dass sie eine gewisse vorsicht, mir gegenüber nicht ablegen werden.\r\nDankeschön.

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Präsentation der Wölfe am 16.09.2011

Jagderfolg

Wenn es um einen vollen Magen geht, da haben es unsere in Gefangenschaft lebenden Wölfe besser, als der freilebende Wolf, sie bekommen ihre Beute geliefert.\r\nDer freilebende Wolf ist nicht immer erfolgreich, wenn er zur Jagd aufbricht, sehr hoch ist die Rate seiner Misserfolge.\r\nDie in Gefangschaft lebenden Wölfe verlieren ihren Jagdinstink nicht, und ab und zu können sie ihn auch einmal ausleben. Die Besucher konnten es im letzten Jahr öfter beobachten, wenn unser Timberwölfe während der Präsentation die Aufmerksamkeit ganz auf sich lenkten und auf Mäusejagd gingen. Inzwischen haben es die Mäuse vorgezogen, dass Gehege zu meiden.\r\nDa hat Claire mehr Glück, denn auf unseren Spaziergängen gibt es viel für sie zu entdecken und ab und zu auch mal eine Maus.\r\n\r\nMini Clip Mäusejagd\r\n\r\nUnd wenn Claire keine Mäuse jagt, dann spielt sie eben mit Yogi.\r\n\r\nMini-Clip_Feunde\r\n\r\n \r\n\r\n \r\n\r\n 

Wolf bleibt Wolf

Auch wenn Claire jetzt hin und wieder mit unseren Beagle Yogi spielen darf, wird ihr Verhalten immer das einer Wölfin bleiben. Es wäre vollkommen falsch bei einem handaufgezogenen Wolf von einem zahmen Wolf zu sprechen.\r\n\r\nWer uns bei unseren Präsentationen aufmerksam zuhört, der hat es bestimmt schon gehört: „Der Wolf ist und bleibt ein Wildtier und ein Beutegreifer, auch Claire“.\r\nNatürlich haben die Wölfe unterschiedliche Charaktereigenschaften, genau wie wir Menschen und Claire hat einen besonders guten Charakter. Kontakt zu ihr aufzunehmen ist nicht leichter oder schwieriger als zu den Timberwölfen, Claire entscheidet wen sie „riechen“ kann und wen nicht.\r\n\r\n

Polarwölfin Claire
\r\n\r\nDrei Operationen müssen verarbeitet werden und dabei helfen wir Claire auf jede erdenkliche Weise. Das das bei einem Wolf nicht immer so einfach ist, konnten wir mehrfach erfahren.\r\nSeit einigen Tagen ist Claire in ihrem Gehege, das direkt an das Gehege unserer anderen Wölfe grenzt. Alle Wölfe können sich sehen und riechen. Direkten Wolfskontakt hat Claire zur Zeit nur zu Topah und Chakka, wenn wir einen von den Beiden zu einem gemeinsamen Spaziergang mit nach draußen nehmen. Der Weg ist das Ziel.

Ein ungleiches Paar

Unterschiedlicher können sie wohl nicht sein, Claire unsere Polarwölfin und Yogi unser Beagle. Normalerweise waren die Beiden nur getrennt in unserem Garten unterwegs, aber Claire suchte immer wieder den Kontakt zu den Hunden.\r\nAm Wochenende unternahmen wir den Versuch, sie mit Yogi zusammen zu bringen. Nachdem Claire erst einmal den merkwürdigen Schwanz und die langen Ohren untersucht hatte, war der Damm gebrochen und sie begannen ein ausgelassenes Spiel.\r\nClaire wird durch das Spiel mit Yogi gefordert und wir erhoffen uns eine positive Auswirkung auf ihren Muskelaufbau. Denn nach wie vor haben ihre Hinterbeine nicht die Stabilität, die wir uns wünschen. An eine Rückkehr in das intakte Rudel der Timberwölfe ist daher leider nicht zu denken.\r\n\r\n

Claire und Yogi
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merkwürdige Ohren

Hautnah mit Wölfen lernen

Silvana und Nantan
\r\n\r\nHallo, ich bin Silvana Tornack. Ich mache hier, im Wisentgehege Springe, bei Matthias, Birgit und den Wölfen ein Praktikum.\r\nNormalerweise studiere ich Biologie an der Martin-Luther-Universität in Halle an der Saale. In diesem Sommer hat mein 8. Semester begonnen und ich fange an mich zu spezialisieren. In diesem Praktikum möchte ich mehr über die Arbeit mit Wölfen erfahren. Dafür, dass ich hier die Möglichkeit dazu bekomme, bin ich sehr dankbar.\r\nIch bin seit dem 22.08.2011 hier und habe noch ca. 5 Wochen vor mir. Die Wölfe sind mir gegenüber sehr neugierig, haben aber auch noch jede Menge Respekt und lassen sich leicht verschrecken.\r\nIch bin sehr gespannt, was ich in den nächsten Wochen alles erleben und lernen werde und auch auf die Veränderung im Verhalten der Wölfe mir gegenüber.

Besuch aus Sachsen

Jana Gensel und Nico Roßkamp hatten sich am Wochenende, aus der Nähe von Dresden, auf den Weg zu uns ins Wisentgehege gemacht. Für Nico ging damit ein ganz besonderer Traum in Erfüllung, drei Stunden als Wolfspfleger, den ihn seine Freundin zum Geschenk gemacht hatte.\r\nUnsere Wölfe zeigten sich von ihrer allerbesten Seite und besonders Tala suchte immer wieder den engen Kontakt zu den beiden Wolfsfreunden.\r\n\r\n\r\nClaire geht es gut, nach wie vor genießt sie Privilegien und unsere Hunde, die bei einem Gang durch das Blumenbeet bestraft werden, sind etwas neidisch. Wenn unser Wolfsrudel sein Geheul anstimmt, dann signalisiert auch Claire, dass sie dazu gehört.\r\n

Wer ist Geroni?

Geronimo
\r\n\r\nDiese Frage findet man unter den Kommentaren der Besucher vom Wolfstagebuch. Vielleicht gibt es noch mehr Besucher, die sich diese Frage stellen und möchte ich sie an dieser Stelle beantworten.\r\nGeroni (Geronimo) ist ein Polartimberwolf der bei uns zu Hause lebt. Er lebt mit Chakka, einer schwarzen Timberwölfin in einem schönen großen Gehege.\r\n\r\nZusammen mit unseren WölfenTopah, Cloudy und Lupah waren auch diese beiden Wölfe vor einigen Jahren schon zu Gast im Wisentgehege. Geroni ist ein besonders großer und stattlicher Wolf, er ist jetzt sieben Jahre alt.\r\n\r\nDie zweite Frage war, ob Claire immer ein Halsband trägt. Nein, nicht immer, wie man sehr schön auf dem Foto sehen kann.\r\n