Viel Aufregung…

Es ist ruhig derzeit im Wisentgehege, und Montag ist der einzige Tag in der Woche, an dem weder Matthias noch ich bei den Wölfen im Wisentgehege sind. So war es einem glücklichem Zufall zu verdanken, dass bemerkt wurde, dass ein Baum direkt auf den Gehegezaun der Polarwölfe gestürzt war.

Und nicht nur das, einer unserer jungen Polarwölfe, Jacy der mutigste, hatte das als Einladung verstanden, sich auch einmal außerhalb des Geheges umzuschauen. Dabei wurde er entdeckt und sein Ausflug nahm glücklicherweise ein schnelles Ende, noch bevor die anderen Rudelmitglieder auf die Idee gekommen wären, es ihm gleichzutun.

Damit die Wölfe auch einmal richtig etwas tun müssen, gab es das Futter am Stück.

In Einbeck fing das neue Jahr nicht positiv an. Wir mussten die Mutter der Jungwölfe, Cheenook über die Regenbogenbrücke ziehen lassen. Sie wäre in diesem Jahr neun Jahre alt geworden. Allein die Tatsache, dass neun ihrer Nachkommen bei uns leben, gibt etwas Trost. Besonders Jari ist ihrer Mutter sehr ähnlich.

Bei Hopi, der Schwester von Noya, Wapi, Jacy und Jari, die bei uns in Einbeck geblieben ist, wurde eine Wachstumsstörung festgestellt. Eine aufwendige Operation an beiden Vorderläufen erwartet sie. Wir sind optimistisch, dass alles gut wird. Noch aber brauchen ihre Knochen etwas mehr Festigkeit, bevor Dr. Kloene die Operation durchgeführen kann.

 

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